Startseite
    Imaginary
  Archiv
  words to freeze
  Pics
  Seelenwelten
  Good Enough
  Where Will You Go
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/lynnsmondreich

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

more of Pascal Mercier: 

Wir leben hier und jetzt, alles, was vorher war und an anderen Orten, ist Vergangenheit, zum größten Teil vergessen und als kleiner Rest noch zugänglich in ungeordneten Splittern der Erinnerung, die in rhapsodischer Zufälligkeit aufleuchten und wieder verlöschen. [...] Doch aus der Sicht des eigenen Inneren verhält es sich ganz anders. Da sind wir nicht auf unsere Gegenwart beschränkt, sondern weit in die Vergangenheit hinein ausgebreitet. Das kommt durch unsere Gefühle, namentlich die tiefen, also diejenigen, die darüber bestimmen, wer wir sind und wie es ist, wir zu sein. Denn diese Gefühle kennen keine Zeit, sie kennen sie nicht, und sie anerkennen sie nicht

Die Welt als Bühne, die darauf wartet, daß wir das wichtige und traurige, das komische und bedeutungslose Drama unserer Vorstellungen inszenieren. Wie rührend und charmant sie ist, diese Idee! Und wie unvermeidlich!

2.7.07 11:02


Während die Platte ablief, erbitterte mich der Gedanke, daß meine ingeniöse – vielleicht richtige – Theorie ebenso in die Rumpelkammer der Träume wandern würde wie so viele andere Dinge, welche die tagtägliche Tyrannei der Epoche mir nicht zu verwirklichen erlaubte.

Der Graben der verlorenen Jahre zwischen dem heutigen Ich und dem Ich, das ich irgendwann einmal sein wollte, hat finstere Untiefen erreicht.

 

(Übersetzung von Alejo Carpentier - Los pasos perdidos)

2.7.07 11:05


Madsen - Immer wieder 
Ich war schon so weit weg
und hab mich wieder umgedreht,
um nochmal nachzusehen,
wie es dir so geht.

Ich bin weit gefahren um zu sehen,
wo's am schönsten ist
kurz vor dem Ziel,
hab ich irgendwas vermisst.

Ich hab' es doch Versucht,
Doch ich hab' viel zu oft Verloren.
Der Weg zurück ist viel bequemer,
als der Weg nach vorn.

[refrain]
Immer wieder komme ich hier an
Immer wieder sehen wir uns dann
Immer wieder steh' ich hier allein
Immer wieder sage ich, das wird das letzte mal sein.

Alles ist wie immer hier,
Alles Ungeklärt.
Wenn ich jetzt gehe, dann
fällt hier alles zusammen.

Ich habe keine Angst vorm fliegen,
Doch ich habe Angst zu fallen.
Weil ich einfach nicht weiß,
Fall ich hart oder Fall ich weich.

Ich hab' es doch versucht,
Doch ich hab' viel zu oft verloren.
Der Weg zurück ist viel bequemer,
als der Weg nach vorn.

[refrain]
Immer wieder komme ich hier an
Immer wieder sehen wir uns dann
Immer wieder steh' ich hier allein
Immer wieder sage ich, das wird das letzte mal sein.
14.7.07 19:53


Madsen - Ein Sturm 

Frost in unseren Adern
Staub in unseren Kehlen
keiner kann uns hören
wenn wir etwas erzählen

wir haben Angst vor allem
das uns unbekannt erscheint
wir leben in Sicherheit
und wir fühlen uns allein
ich will mit Dir dorthin
wo das Schicksal uns umschlingt
dort wo wir verstehen
dass wir am Leben sind

ein Sturm kommt auf
und zieht uns hinaus
und ganz plötzlich sind wir wach
ein Sturm kommt auf
und reißt uns hinaus
in die Dunkelheit der Nacht
unsere Welt kennt keinen Zufall
hier läuft alles nur nach Plan
unsichtbare Ketten legen unsere Neugier lahm

wir betäuben uns mit Lügen
verschwenden unsere Zeit
wir leben in Sicherheit
doch wir fühlen uns allein
ich will mit Dir dorthin
wo das Chaos uns umschlingt
dort wo wir verstehen
dass wir am Leben sind

ein Sturm kommt auf
und zieht uns hinaus
und ganz plötzlich sind wir wach
ein Sturm kommt auf
und reißt uns hinaus
in die Dunkelheit der Nacht
kannst Du sehen was ich sehe
kannst Du fühlen was ich fühle
das war nicht geplant
kannst Du sehen was ich sehe
kannst Du fühlen was ich fühle
das war nicht geplant

ich will mit Dir dorthin
wo das Schicksal uns umschlingt
dort wo wir verstehen
dass wir am Leben sind

ein Sturm kommt auf
und zieht uns hinaus
und ganz plötzlich sind wir wach
ein Sturm kommt auf
und reißt uns hinaus
in die Dunkelheit der Nacht

16.7.07 13:03


Edgar Allan Poe - Ein Traum

Laß die Stirn mich küssen dir!
Und indem ich geh von hier,
Gönn dies Bekenntnis mir -
Du täuschest dich wohl kaum:
Meine Tage warn ein Traum;

Wenn die Hoffnung ist entflohn,
In den Tag, in die Vision,
In die Nacht, zu anderm Ort,
Ist sie darum weniger fort?
Was wir sehn und schaun,
Ist nur ein Traum in einem Traum.

Im wilden Tosen steh
Ich, und Sturm zerwühlt die See,
Halte still in meiner Hand
Körner vom goldnen Sand -
Sie rinnen ohne Halt
Durch den schmalen Fingerspalt -

Tränen kalt -Tränen kalt!
O Gott, kann ich den Rest
Nicht sicher halten fest?
Und rette ich kein Korn
Vor dieser Wogen Zorn?
Ist alles, was wir sehn und schaun,

Nur ein Traum in einem Traum?

16.7.07 23:14


In my hands
A legacy of memories
I can hear you say my name
I can almost see your smile
Feel the warmth of your embrace
But there is nothing but silence now
Around the one I loved
Is this our farewell?

Sweet darling you worry too much, my child
See the sadness in your eyes
You are not alone in life
Although you might think that you are

Never thought
This day would come so soon
We had no time to say goodbye
How can the world just carry on?
I feel so lost when you are not at my side
But there is nothing but silence now
Around the one I loved
Is this our farewell?

Sweet darling you worry too much, my child
See the sadness in your eyes
You are not alone in life
Although you might think that you are

So sorry your world is tumbling down
I'll watch you through these nights
Rest your head and go to sleep
Because my child, this is not our farewell.
This is not our farewell.
20.7.07 17:10





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung