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Trakl - Zu Abend mein Herz

Am Abend hört man den Schrei der Fledermäuse,
Zwei Rappen springen auf der Wiese,
Der rote Ahorn rauscht.
Dem Wanderer erscheint die kleine Schenke am Weg.
Herrlich schmecken junger Wein und Nüsse,
Herrlich: betrunken zu taumeln in dämmernden Wald.
Durch schwarzes Geäst tönen schmerzliche Glocken,
Auf das Gesicht tropft Tau.


 

24.9.07 21:49


Das Märchen vom Schneesee in Degerloch

Vor langer, langer Zeit gab es in Degerloch kein einziges Haus, sondern nur dichten Wald. Auf einer Lichtung - in der Nähe des heutigen Fernsehturmes - gab es einen kleinen See, der Winters über eine dicke Schneedecke trug. Das war der Schneesee.
Sobald der Frühling begann, blühte rings um den Schneesee roter und weißer Klee in Hülle und Fülle. Dieser Klee wurde Schneeseeklee genannt. Jeden Tag kam ein junges Reh herbeigesprungen und knabberte an dem saftigen Schneeseeklee. Es wurde immer von einer hübschen Fee begleitet. Es war die Schneeseekleerehfee. Diese Fee war immer fröhlich und guter Dinge. Sie tanzte lustig und um den Schneesee herum, während das sogenannte Schneeseekleereh es sich schmecken ließ.
Manchmal sah die Schneeseekleerehfee das Schneeseekleereh beim Tanzen zu, denn es war eine Lust, dem herumwirbelnden Geschhöpf zuzusehen. Mann muss wissen, dass die Schneeseekleerehfee nicht 10 sondern 11 Zehen hatte: 10 Zehen zum Tanzen, und den 11ten zum drehen. Denn - wie jeder weiß - dreht man sich beim Tanzen.. Dieser 11lte Zeh war ihr Schneeseekleerehdrehzeh.
Eines Tages aber tanzte die Schneeseekleerehfee nicht lustig um den Schneesee. Sie war auch nicht so fröhlich wie sonst. Im Gegenteil: Sie humpelte langsam dem Schneeseekleereh hinterher und ließ sich erschöpft auf einem Stein nieder. Das merkte die Hexe mit den x-beinigen Hexenhaxen, die in der Nähe des Schneesees wohnte und wunderte sich darüber. "Was ist nur mit dir los? Sonst tanzt du doch immer fröhlich um den Schneesee herum. Heute siehst du aber gar nicht so fröhlich aus, und du tanzt heute auch nicht. Was hast du denn nur?" fragte die Hexe. "Ach," jammerte die Schneeseekleerehfee. "Ich habe so Schneeseekleerehfeedrehzehweh. Im Wald bin ich mit meinem Schneeseekleerehdrehzeh gegen eine Wurzel gestoßen und nun tut es so weh; wie kann ich da fröhlich sein?"
Da überlegte die Hexe, was sie denn gegen das Schneeseekleedrehzehweh tun könnte; und der Hexe fiel auch etwas ein. Sie nahm 7x7 Kräuter und 7 Eimer Milch aus 7 Eutern und 7x7 Wurzeln, die sie im Wald gesammelt hatte und machte daraus eine gelbe Brühe, die sie dann kochte. Mit diesem Schneeseekleerehdrehzehwehtee ging die Hexe mit x-beinigen Hexenhaxen wieder zu der Schneeseekleerehfee und sagte zu ihr: "Trink diesen Schneeseekleerehdrehzehwehtee! Der hilft bestimmt; du wirst sehen in ein paar Tagen kannst du wieder um den Schneesee tanzen und wieder so fröhlich sein wie sonst."
Die Schneeseekleerehfee trank den Schneeseekleerehdrehzehwehtee und alles geschah so wie es die Hexe gesagt hatte. Am nächsten Tag kamen das Schneeseekleereh und die Schneeseekleerehfee wieder zu dem Schneesee. Heute sah die Schneeseekleefee aber schon viel, viel fröhlicher aus und heute tanzte sie auch wieder lustig um den Schneesee. Alles war wieder wie vorher.

25.8.07 21:12


:-)))
21.8.07 12:23


"Zwei Engel - ein älterer und ein jüngerer - waren einst unerkannt unter den Menschen auf Reisen. In der ersten Nacht kamen sie zum Gehöft eines reichen Mannes und baten um ein Nachtlager. Der reiche Mann war so geizig und so unhöflich, dass er ihnen den Zutritt in sein Haus verwehrte. Die Engel mussten im Stall schlafen. In der Nacht bemerkte der ältere Engel, dass in einer Wand des Stalls ein großes Loch klaffte. Er rührte Lehm und Mörtel an und reparierte das Loch. Da fragte ihn der jüngere Engel:< Warum hast du das getan? Dieser Mann hat nicht verdient, dass du ihm hilfst.> , sagte der ältere Engel. Am nächsten Abend erreichten die beiden Engel die Hütte eines Pächters, der dort mit seiner Frau, seinen kleinen Kindern und ein paar Tieren hauste. Der Pächter bat die Engel herein, gab ihnen von dem wenigen, was sie zu essen hatten - Haferbrei und Beeren - ab, so viel die beiden wollten, und schlief mit seiner Frau auf dem nackten Boden, damit die Engel das Strohlager nutzen konnten. Am nächsten Morgen lag die einzige Kuh des Bauern tot in einer Ecke der Hütte. Der Bauer und seine Familie waren untröstlich - die Kuh war ihr einziger wertvoller Besitz gewesen, und sie waren so gut wie ruiniert. Da nahm der jüngere Engel den älteren beiseite und fragte ihn: <Warum hast du zugelassen, dass die Kuh in der Nacht starb? Diese Leute sind so freundlich zu uns gewesen, und was haben sie davon? Und dem reichen Geizkragen hast du noch die Wand repariert. Ich verstehe dich nicht.> <Das liegt daran, dass die Dinge manchmal nicht das sind, was sei zu sein scheinen>, sagte der ältere Engel. <Als ich in der vorigen Nacht den Stall inspizierte, entdeckte ich ein Loch in der Wand. Dahinter befand sich ein geheimes Versteck, in dem Gold und Schmuck lagen. Ich mauerte es zu, sodass der geizige Mann es niemals wieder finden würde. Als wir in dieser Nacht in der Pächterhütte schliefen, kam der Engel des Todes vorbei und wollte die Frau des Bauern holen. Ich gab ihm stattdessen die Kuh. Du siehst also, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie zu sein scheinen.>"

aus: Dübell, Richard - Die Tochter des Bischofs

10.8.07 23:21


In my hands
A legacy of memories
I can hear you say my name
I can almost see your smile
Feel the warmth of your embrace
But there is nothing but silence now
Around the one I loved
Is this our farewell?

Sweet darling you worry too much, my child
See the sadness in your eyes
You are not alone in life
Although you might think that you are

Never thought
This day would come so soon
We had no time to say goodbye
How can the world just carry on?
I feel so lost when you are not at my side
But there is nothing but silence now
Around the one I loved
Is this our farewell?

Sweet darling you worry too much, my child
See the sadness in your eyes
You are not alone in life
Although you might think that you are

So sorry your world is tumbling down
I'll watch you through these nights
Rest your head and go to sleep
Because my child, this is not our farewell.
This is not our farewell.
20.7.07 17:10


Edgar Allan Poe - Ein Traum

Laß die Stirn mich küssen dir!
Und indem ich geh von hier,
Gönn dies Bekenntnis mir -
Du täuschest dich wohl kaum:
Meine Tage warn ein Traum;

Wenn die Hoffnung ist entflohn,
In den Tag, in die Vision,
In die Nacht, zu anderm Ort,
Ist sie darum weniger fort?
Was wir sehn und schaun,
Ist nur ein Traum in einem Traum.

Im wilden Tosen steh
Ich, und Sturm zerwühlt die See,
Halte still in meiner Hand
Körner vom goldnen Sand -
Sie rinnen ohne Halt
Durch den schmalen Fingerspalt -

Tränen kalt -Tränen kalt!
O Gott, kann ich den Rest
Nicht sicher halten fest?
Und rette ich kein Korn
Vor dieser Wogen Zorn?
Ist alles, was wir sehn und schaun,

Nur ein Traum in einem Traum?

16.7.07 23:14


Madsen - Ein Sturm 

Frost in unseren Adern
Staub in unseren Kehlen
keiner kann uns hören
wenn wir etwas erzählen

wir haben Angst vor allem
das uns unbekannt erscheint
wir leben in Sicherheit
und wir fühlen uns allein
ich will mit Dir dorthin
wo das Schicksal uns umschlingt
dort wo wir verstehen
dass wir am Leben sind

ein Sturm kommt auf
und zieht uns hinaus
und ganz plötzlich sind wir wach
ein Sturm kommt auf
und reißt uns hinaus
in die Dunkelheit der Nacht
unsere Welt kennt keinen Zufall
hier läuft alles nur nach Plan
unsichtbare Ketten legen unsere Neugier lahm

wir betäuben uns mit Lügen
verschwenden unsere Zeit
wir leben in Sicherheit
doch wir fühlen uns allein
ich will mit Dir dorthin
wo das Chaos uns umschlingt
dort wo wir verstehen
dass wir am Leben sind

ein Sturm kommt auf
und zieht uns hinaus
und ganz plötzlich sind wir wach
ein Sturm kommt auf
und reißt uns hinaus
in die Dunkelheit der Nacht
kannst Du sehen was ich sehe
kannst Du fühlen was ich fühle
das war nicht geplant
kannst Du sehen was ich sehe
kannst Du fühlen was ich fühle
das war nicht geplant

ich will mit Dir dorthin
wo das Schicksal uns umschlingt
dort wo wir verstehen
dass wir am Leben sind

ein Sturm kommt auf
und zieht uns hinaus
und ganz plötzlich sind wir wach
ein Sturm kommt auf
und reißt uns hinaus
in die Dunkelheit der Nacht

16.7.07 13:03


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